Turnierbericht: „SchachMalAnders“ sorgt für rauchende Köpfe und jede Menge Spaß
Datum: 20. Februar 2026
Das Motto war Programm: Bei unserem „SchachMalAnders“-Turnier wurde eine wilde Variante gespielt, Crazyhouse.
Die Regeln
Wer klassisches positionelles Schach erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Sonderregeln hatten es in sich und sorgten für ein herrliches Chaos:
- Geschlagene gegnerische Figuren konnten auf einem Nachbarbrett in eine Figur der eigenen Farbe umgetauscht werden.
- Diese umgetauschten Figuren durften im weiteren Verlauf der Partie anstelle eines regulären Zuges auf ein beliebiges freies Feld eingesetzt werden.
- Das Einsetzen von Figuren war nicht nur einfach so erlaubt, sondern auch direkt mit Schach oder sogar Matt-Gebot!

Lutz‘ Sprint zum Turniersieg
Entgegen allen Erwartungen gab es am Ende einen strahlenden Sieger: Lutz! Dabei sah es anfangs überhaupt nicht nach einem Durchmarsch aus. Er hatte mit deutlichen Startschwierigkeiten zu kämpfen und musste früh eine schmerzhafte Niederlage gegen Wolfgang Häßler einstecken.
Doch dieser Dämpfer schien genau der Weckruf gewesen zu sein, den Lutz brauchte. Danach legte er einen unaufhaltsamen Sprint hin – ganz im Stile von Usain Bolt bei seinem legendären Weltrekord-Lauf in Berlin! Er fegte über die Bretter und beendete das Turnier mit fantastischen 8 aus 9 möglichen Punkten. Einen ganz herzlichen Glückwunsch zum verdienten Turniersieg gibt es natürlich auch vom Turnierleiter, der das Spektakel dieses Mal entspannt (und sicherheitshalber
ohne mitzuspielen) von außen leitete.

Fazit: Es schreit nach Wiederholung!
Das Turnier war geprägt von ausgelassener Stimmung und zahlreichen unerwarteten Ergebnissen, die selbst alte Schach-Hasen überraschten. Die Resonanz war absolut eindeutig: Alle hatten riesigen Spaß, und dieses Format schreit förmlich nach einer baldigen Wiederholung.


Ein besonderer Dank… …geht an unseren Fotografen Peter Weiss. Er hat das organisierte Chaos, die rauchenden Köpfe und die vielen lachenden Gesichter mit seiner Kamera festgehalten und uns damit wunderbare Andenken an diesen Abend beschert.
Vielen Dank, Peter!
